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San Fracisco Bay Area

Die San Francisco Bay Area wird von europäischen Surfern wenig besucht. Zu unrecht, wie die beiden Locals Rich Wilde und Arnout Terschure meinen...

Die San Francisco Bay Area ist die Heimat von O‘Neill und dem Big Wave Spot „Mavericks“. Mit durchschnittlich 25 Knoten Wind von März bis Oktober ist die Metropole einer der wenigen Orte, wo es sich gut leben, arbeiten UND gut windsurfen lässt. Das jedenfalls finden die beiden Locals Rich Wilde und Arnout Terschure.

Die Spots in der Bay Area bieten von Weltklasse-Wave-Spots bis hin zu Flachwasser-Freestyle-Spots alles was das Windsurferherz begehrt. Der zuverlässige Wind wird durch Hochdruckgebiete vor der Kalifornischen Küste und durch die Temperaturdifferenz zwischen der Küste und dem Inland generiert. „Das Mikroklima und die Topografie der Bay Area verstärken den Wind“, erklärt Rich.

Arnie, der mit 90 Kilo Lebendgewicht nicht gerade leicht ist, ist an etwa hundert Tagen im Jahr mit den Segelgrößen 4.1 und 5.3 und einem 85 Liter Board unterwegs.

Die beiden erklären, dass das Wave-Potential der Küsten-Spots durch Winterstürme vor Alaska produziert wird. Der legendäre Spot „Mavericks“ beweist das. Die Haupt-Windsurfspots für Wave-Freaks sind „Wadell Creek“ und „Davenport“. Es gibt aber jede Menge Spots drumherum.

Im Winter ist der Wind allerdings schwächer, da das Festland weniger erwärmt wird. Im März beginnen dann Wind und Swell von Süden her zuzunehmen. Dies resultiert in wirklich guten Wellen und oft in Wind, der für das Viernuller reicht.

San Francisco Bay Area

Neben den Wellen liefert die San Francisco Bay sehr konstante Flachwasser- und Bump & Jump Bedingungen. Die meisten dieser Spots liegen weniger als eine Stunde Autofahrt auseinander. Die berühmtesten sind „Crissy Field“, „Treasure Island“, „Berkeley“, „Rio Vista“, „3rd Avenue“, „Candlestick“, „Flying Tigers“, „Palo Alto“, und „Coyote Point“. Jeder Spot hat seine eigene ideale Kombination aus Tide und Windrichtung. „Rio Vista“ ist das Bay-eigene Gorge. Ein starker Ebbstrom steht hier entgegen der Windrichtung. Dies produziert 5 bis 8 Fuß hohe Wellen und erlaubt es die ganze Zeit auf raumen Kursen zu fahren.

Die durch die Thermik verstärkten Winde erreichen am frühen Nachmittag die volle Stärke. Mit dieser verlässlichen Zeitplanung bleibt einem genug Zeit auch mal Tourist zu spielen. So kann man in den massiven Red-Wood Wäldern spazieren, in den Santa Cruz Bergen Mountainbiken und Weinproben im Napa & Sonoma Valley machen.

Für Stadt-Fans eignen sich San Francisco und Berkeley, wo man 24 Stunden am Tag shoppen kann.

Die Gegend ist jedoch teuer. Die Immobilen Preise sind mit die teuersten der USA. Aber mit dem niedrigen Dollar gibt es erschwingliche Alternativen. San Francisco hat viele Hostels und eines liegt am „Pigeon Point“, nur wenige Meilen vom Spot Waddell Creek entfernt. Alternativ kann man an einigen Campingplätzen an der Küsten campen. Wer mit ein paar Freunden ein Wohnmobil mietet, ist fein raus.

Die Gegend ist ein Schmelztiegel aus europäischer, lateinamerikanischer und asiatischer Kultur mit entsprechend abwechslungsreicher Küche. Wind gibt es von April bis August, aber im Frühling und Herbst gibt es die beste Kombination aus Wind und Wellen. Rich und Arnie jedenfalls würden sich freuen, die Spots mit euch zu teilen.


San Francisco Bay Area
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