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Cornwall

"An einem Samstag Ende Oktober fing alles an. An einem grauen stürmischen Tag in einer grauen Jahreszeit. Frühling und Sommer waren vorbei und vergessen und der Winter hatte noch nicht angefangen sein Gesicht zu zeigen, über den grünen Hügeln und dem vom Sturm zerzausten Meer, das unablässig gegen die schroffen Klippen peitschte, getrieben vom unablässigen Wind..."
...so oder ähnlich fangen viele der berühmt-berüchtigten Rosamunde-Pilcher-Romane an. Romane, die in vielen Lesern die Sehnsucht nach dem Südzipfel der britischen Insel geweckt haben, dem magischen Licht, das viele Künstler speziell nach St. Ives führte.

Auch Enid Blyton ließ ihre 5 Freunde der gleichnamigen Jugendbuchserie in Cornwall spielen, oft auf der Jagd nach Schmugglern in den unzähligen Buchten.

Was Rosamunde und Enid in ihren Romanen nicht so genau erwähnten, hätte vermutlich eine ganze Menge etwas anderer Touristen nach Cornwall gelockt. Die lockte jetzt der englische Ex-Worldcupper Jan Sleigh mit seinen E-Mails und Fotos der letzten Sessions an, nachdem er sich eine Unterkunft in Newquay zugelegt hatte.

So machten sich zwar nicht die 5 Freunde George, Julian, Dick, Anne und Timmy, aber immerhin die 3 Freunde Christian, Klaus und Chris auf den Weg nach Cornwall.

Nicht auf der Jagd nach Schmugglern, sondern nach Wavespots. Und die sollten sie reichlich finden, zumal schon bei der Vorbereitung des Trips immer klarer wurde, dass Newquay nicht zu Unrecht als "Surfing capital of the UK" bezeichnet wurde.

Nach einem kurzen Zwischenstopp in London gab der etwas holperige Landeanflug auf Newquay-Airport Hoffnung, dass wir das richtige Zeitfenster gewählt hatten, und auch unser Treffen mit Jan an einem stürmischen Strand bei einbrechender Dämmerung hätte in jeden 5 Freunde Film gepasst.


 
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