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Teneriffa Report
Wind, Wind, Wind! Mit 27 Windtagen brach der März alle Winterrekorde auf Teneriffa. Vergeblich warteten wir in den vorangegangenen Monaten auf eine längere Starkwindperiode in El Médano und mussten uns zu oft mit zu großem Material oder Windsuchtouren begnügen.

Aber Ende Februar begann endlich das große Vergnügen: fett Druck in kleinen Segeln und dazu öfters Wellen über Logohöhe. Endlich mal wieder Windsurfen, wie man es hier kennt: ziemlich exakt gegen 10 Uhr stabilisiert sich täglich die thermisch unterstützte Düse hier am Südzipfel der Insel und man weiß, was man den ganzen Tag über fahren kann.

Teneriffa Report
Nach der ersten ausgedehnten Session, kann man entspannt pausieren ohne Angst, der Wind könnte einschlafen. Nachmittags geht es dann noch mal raus und wenn es richtig gut ist, bleibt man bis Sonnenuntergang auf dem Wasser - Konditionsprobleme gibt es bei anhaltendem Druck ja auch keine...

Nachdem Mike, unser Segelmacher, in den Vormonaten mehr an Kites und Jachtsegeln flickte, hatte er wieder alle Hände voll zu tun, die Segel der Locals und Touris in Schuss zu halten (und trotzdem Zeit für ein paar Wellen zwischendurch zu finden). Proportional stieg natürlich der Anteil der Brettreparaturen in den Custom-Schmieden.


Teneriffa Report
Das Team der Boddenstyler und die Gang um Tim Verhoeven hatten mit der Terminwahl für’s große Trainingslager auch den richtigen Riecher und die meisten von ihnen konnten sich über fast 100% Wind freuen.

Am 19ten schien dann der Spuk zu Ende zu sein, aber schon nach vier Tagen Erholung ging es wieder los und der Wind steigerte sich täglich, bis zum ersten Mal in dieser Wintersaison die 3,7er Segel auf dem Wasser dominierten. Zusammen mit bis zu über drei Meter hohen Wellen blieb das auch so bis zum 1. April!

Teneriffa Report
Am Wavespot Cabezo war es entsprechend voll und Dany Bruch sprang wieder in die dritte Etage, um nach der langen Flugphase seine stylischen Front-/Back- oder twisted Pushloops dranzuhängen. Auch bei 40-50 Knoten demonstrierte Bart David, dass man für radikale Cutbacks, Aerials und sogar Backloops keine Fußschlaufen benötigt. Seit seinen Fußverletzungen ist er ohne Schlaufe unterwegs den Kontakt zum Board hält er zur Zeit einem speziellen Kite-Footpad.


Nach einem grandiosen Sommer '07 mit einer 90-Tage-Windperiode hat uns der Winter bis auf den verrückten März leider ziemlich wenig Passat gebracht - immerhin gab es für alle mit fahrbaren Untersatz 50% Wind. Was die nächste Wintersaison bringt, erfahrt ihr wieder ab meinem nächsten Bericht Ende November. Jetzt geht’s wieder an die Ostsee.