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Tarifa
Tarifa: Top Spots - Low Budget

Seit ich im Oktober mit meinem Studium in Münster angefangen habe, fiebere ich bereits auf die damit verbundenen Semesterferien hin. Eigentlich sollte hier nun ein Reisebericht über Kapstadt stehen, doch das Geld war aus und so musste ein billigeres Reiseziel angesteuert werden. Der Blick auf die Wetterkarte versprach warme Temperaturen in Tarifa und die damit verbundene Möglichkeit im „Bulli“ zu schlafen, machte die Reise erschwinglich.

Mit gemütlichen 80km/h zuckelten Martin und ich Richtung Leucate, wo wir die erste Nacht verbringen wollten. Wir kamen einen Tag später als geplant an, dafür gab es Wind fürs 4,5er.

Der nächste Morgen war windlos und wurde für die Weiterfahrt genutzt. Nachdem wir uns in Barcelona ohne jede Orientierung völlig verfahren hatten und eine weitere Nacht kurz hinter Valencia verbrachten, kamen wir endlich in Tarifa an.

Der erste Tag in Tarifa war ein Regentag. Glücklicherweise sollte es der einzige des gesamten Aufenthaltes bleiben. Wir verbrachten den Tag im engen Bulli mit lesen und schwelgten in alten Tarifa-Erinnerungen.
Tarifa
Tarifa hat als Low Budget Ziel mit grandiosen Bedingungen eine lange Tradition. Poniente und Levante bescheren zuverlässig Wind und oft auch Wellenberge und machen die Spots rund um Tarifa zu einer günstigen, wintertauglichen Alternative zu teuren Flugreisezielen.

Abstriche gilt es im Winter und Frühjahr bei den Temperaturen zu machen: Tagsüber warm, nachts zum Teil saukalt.

Wer aufmerksam die Bedingungen checkt, findet eigentlich immer irgendwo Wind. Wir waren während unseres Urlaubes fast täglich auf dem Wasser. Tarifa bietet eine Vielfalt an Surfbedingungen, welche für konstante Abwechslungen und gegen einen Lagerkoller helfen.

Tarifa
Landebahn, der Spot zwischen Rio Jara Camping und dem Dos Mares, ist zwar nicht der beste, aber Übernachten wird hier von der Polizei geduldet, wenn die Campingplätze voll sind. Ansonsten werden Multas (Geldstrafen) ausgesprochen.

Der Parkplatz sieht zwar aus wie eine Landebahn, hat aber nichts mit einem Flughafen zu tun. Bolonia funktioniert sehr gut bei Levante und falls der Levante auch in Bolonia zu stark wurde, sind wir nach Canos de Meca gefahren.

Nach ein paar Wochen hieß es Abschied nehmen. Wir hatten einen genialen Urlaub hinter und eine extrem lange Rückfahrt vor uns. Die Zeit vertrieben wir uns durch Aktionen wie den Schlüssel im Auto einschließen...


Links zu den genannten Tarifa-Spots mit Spot-Karte aus der DailyDose Spot Datenbank:

- Landebahn
- Bucht von Bolonia
- Canos de Meca


Weitere Tarifa-Spots:

- Campo de Futbol
- Casa de Porro
- Conil de la Frontera
- El Palmar
- Hurricane
- Punta Paloma
- Rio Jara

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text / fotos: Tim Verhoeven | © 2007 DAILY DOSE