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Hot Spots im Süden Fuerteventuras
Jeder kennt sie, die Hot Spots im Norden der Insel. Cotillo, Majanicho, Glass Beach. Aber nur wenigen Surfern sind die 'Strände' im Süden der Insel bekannt, was an der endlos langen Schotterpiste liegen dürfte, die die Anreise zu einer Tortur werden lässt.

Es ist nicht die Rede von Sotavento oder La Pared, sondern vom gut eine Autostunde weit entfernt liegendem, südlichsten Zipfel der Insel. Wer den Adrinalstoß pur sucht, der ist in Turbia, Tigre oder Poco Loco gut aufgehoben.

Diese Wand ist mindestens so dick wie hoch!
Für eine handvoll Locals ist es immer wieder eine Herausforderung sich den Kick zu geben, und dabei jedes mal mit einem breiten Grinsen im Gesicht aus dem Wasser zu steigen.

Aber Achtung, man sollte bei jedem dieser Spots genau wissen was man tut, denn am rettenden Ufer treibt man schnell vorbei. Nächster Zwischenstopp: Kapverden.

Sobald die Wellen an der Westküste der Insel 2-3 Meter erreichen, glühen die Telefone. Beim Einsetzten der Flut machen sich einige Locals wie Olli, Jens, Frank, Udo und Ernst auf den Weg in den Süden. Vorbei am Hafen von Morro Jable bis zum südlichsten Punkt der Insel 'Portito de la Cruz'.

Schon von weiten kann man die Wellenberge erkennen und wenn das Riff vor dem Leuchtturm bricht, dann wird das Gaspedal durchgedrückt.

Auch der kritischste Beobachter erkennt: Masthoch!
Eine kleine Bucht mit vorgelagerten Felsen bietet die einzige – aber auch sehr riskante – Möglichkeit, die Spots zu erreichen. Bei wenig Wind ist es alleine schon eine Herausforderung über den Shorebreak zu kommen - 50/50 stehen die Chancen.

Doch wenn man einmal draußen ist, surft man entweder zu den sauberen, kleineren Wellen der Turbia oder in die gewaltige Brandung von Tigre, die an guten Tagen schon mal über die 10 Meter hoch werden.

Die Grenze zwischen 'das geht noch' und 'unsurfbar' ist schwer einzuschätzen - Experts only!

Die Waschgänge sind alles andere als ein Genuss, das Riff liegt nicht sehr tief und Materialbruch beim Waschgang ist fast schon vorbestimmt.
Die Welle leuchtet...
Ernst: "Die Spots im Süden der Insel geben dir das, was du als Big Wave Surfer suchst. Surfen in Bedingungen, wo dir bei jedem Ritt das Adrinalin durch den Körper schießt. Das ganze vor der einmaligen Kulisse."

Nach einem der wenigen wirklichen Big Days, die nur im Winterhalbjahr vorkommen, kehrt man noch bei Tino ein und genießt sein Bierchen, oder auch zwei, und lässt den Tag Revue passieren - mit den Gedanken schon beim nächsten Ritt in den Süden.

Weißwasser, das seinen Namen verdient!
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fotos/text: Ernst | © 2006 DAILY DOSE