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Canary Islands Report 2005/2006
Canary Islands Report 05/06 :::
Updates von den Kanaren ::::::

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 12_FUE/LAN - Bouke Mai_06
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 Canary Islands Report 01 - Gran Canaria ::: 18. November 2005 
Canary Islands Report
Ein ERASMUS-Semester in Las Palmas de Gran Canaria und gleichzeitig Windsurfen - Britta Kühn schreibt über ihre Zeit auf der Kanareninsel:

Wir kamen Ende September auf Gran Canaria an. Gerade rechtzeitig, um noch zwei Wochen Passatwind mit schönen Wellen (in Vargas 3-4 Meter und jeden Tag 3,7er oder 4,3er mit gut Druck) als Ausläufer des Sommers mitzunehmen, denen auch meine Teilnahme an der Welcome-Week der Uni zum Opfer fiel.

Danach wurde es mit dem Wind ruhiger und der offizielle Teil des Austauschprogramms konnte beginnen. Wie man es als Medizinstudentin nicht anders gewohnt ist, beginnen die Vorlesungen jeden Tag pünktlich um 8 Uhr morgens und gehen dann durchgehend bis 13 Uhr, danach eine Stunde Mittagspause und dann weitere Vorlesungen, oder wenn Wind ist, geht's gen Süden.

Praktischerweise sind die Vorlesungen zwar inhaltlich weitgehend sehr gut, aber die Teilnahme nicht obligatorisch.

Britta auf dem Weg zur täglichen Session
Der Koordinator vor Ort ist sehr kooperativ, allerdings vorausgesetzt, die Austauschstudenten sprechen bereits Spanisch und organisieren ihre Kurse, Praktika und Examenstermine weitgehend selbst. Die anderen Studenten sind sehr nett und hilfsbereit, aber auch hier ist es sehr hilfreich, schon etwas Spanisch zu sprechen, da man mit Englisch über Smalltalk wohl meist nicht hinauskommt.

Der Oktober lieferte wöchentlich ein Feiertag - und wenn mal kein Feiertag war, gab es immer einen anderen Grund zu feiern, wie zum Beispiel am Tag des Patrons der Mediziner (San Lucas), an dem ein Barbecue der gesamten Fakultät zu seinen Ehren stattfand. Zudem finden sehr regelmäßig ERASMUS-Parties statt.
Studieren und Leben
Obligatorisch ist auf Gran Canaria ein Auto, da gerade im Winter oft andere Spots als Pozo und Vargas angefahren werden. Zudem gibt es oft gute Bedingungen fürs Wellenreiten, wozu man meistens in den Norden der Insel fährt.

Die Linienbusse (Guaguas) kann ich nur Nichtsurfern empfehlen, da schon Fahrten innerhalb von Las Palmas viel Zeit und Geduld kosten, was noch mal wesentlich nerviger ist, wenn man weiß, dass man gute Bedingungen verpasst.
Gran Canaria
Zur Anfahrt: Wir sind über Frankreich (Leucate) und die spanische Mittelmehrküste nach Cadiz gefahren und von dort mit dem Schiff übergesetzt.

Die Fahrt mit der Trasmediterranea dauert ca. 38 h und ist relativ teuer, da man auch eine Kabine und Verpflegung buchen muss. Sinnvoller ist es möglicherweise, nur das Auto einzuchecken und selbst ab Jerez de la Frontera zu fliegen.

In Pozo herrscht eine nette entspannte Athmosphäre. Erfreulicherweise sind die Spanier in Gegensatz zu vielen anderen Winterzielen in der Mehrzahl, so dass man auch hier ganz nebenbei die (Umgangs-)Sprache verbessern kann.

An guten Tagen ist das Surfen dort wie ein interaktiver Videolehrfilm - ob Daida beim Ponch, oder Jonas Ceballos und Dunki beim privaten Backloop-Contest, es gibt immer etwas zu schauen und zu bewundern.

Pozo-Action
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  fotos: Fernando Sanchez | text: Britta Kühn | © 2005 DAILY DOSE