Wintersport

Fünf Grad. Regen. Ein eiskalter Wind fegt über eine winterliche Landschaft. Es ist grau in Nordeuropa, aber einige wenige haben ein breites Grinsen im Gesicht, wie an einem windigen Sommertag.

Es gibt immer mehr Surfer, die Väterchen Frost eine Surfsession nach der anderen abringen und dabei richtig Spaß haben. Wir haben Infos zum Wintersurfen gesammelt.

Eins vorweg: Wintersurfen ist durch die Auskühlungsgefahr und den damit verbundenen Kraftverlust *erheblich* gefährlicher als Surfen bei normalen Temperaturen. Das Erreichen des Ufers muss immer sichergestellt sein auch wenn dies bedeutet, extrem kurze Schläge zu fahren. Sicherheit muss oberste Priorität haben.


Spot & Sicherheit

Matthias Wöhl:
„Du musst dich wohlfühlen am Spot, ihn kennen. Orte wie Hvide Sande oder Klitmöller sind wirklich nur mit Erfahrung im Winter zu surfen. Wenn du dein Zeug in Hanstolm auf dem Wasser verlierst, kann daraus schnell, bei unter 5 grad Lufttemperatur, eine lebensbedrohliche Situation werden. Fürs Wintersurfen wechsle ich alle Tampen aus, schließlich arbeiten die meist schon eine Saison. Desweiteren gibt es im Oktober/November bei mir immer ein neues Mastfußsystem, so das ich in die Wintersaison mit einem nagelneuen Mastfuß starten kann. Die Sollbruchstellen sollte man immer überprüfen.“

Oliver Bouman: „Nicht unbedingt zum fettesten Spot fahren (Doppeltmastfusshohe Welle reicht auch). Windsurfen im Winter ist nämlich doppelt so anstrengend. Die Kraft, bzw. Energie geht beim Windsurfen im Winter ziemlich rapide zu Ende. Also nicht unbedingt den Horizont ausmessen.“


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