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Back to the Roots

Zwar ist Stand up Paddling als Trend recht neu, als Fortbewegungsmöglichkeit aber uralt. In Reisen nach Peru und Venedig machten sich Profisurfer wie Maya Gabeira und Robby Naish auf Spurensuche...

In Peru stießen die Profi-Surferinnen Sally Fitzgibbons (AUS), Sofía Mulanovich (PER), Maya Gabeira (BRA) and Nadja de Col (PER) während eines Trainingscamps auf die „Caballitos de Totora“ (Schilf-Pferdchen).

Dies sind traditionell seit Jahrtausenden aus Schilf-Rohr hergestellte Boote, die immer noch von Fischern genutzt werden. In der peruanischen Moche-Chimú Kultur wurden die Caballitos auch zum Abreiten von Wellen genutzt und Bambusstöcke mussten als Paddel herhalten.

Den Surferinnen wurden einige frisch produzierte Caballitos zur Verfügung gestellt.

Sie tauschten ihre Boards gegen die Schilfboote und konnten nach einigen Wipeouts tatsächlich mit Erfolg Wellen abreiten. „Es hat wirklich Spaß gemacht“ erzählt Sofia. „Aber es war sehr schwer aufzustehen und die Boote zu beherrschen. Die Caballitos haben keine Finnen und sind recht schwer.“

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Auf eine ganz andere Reise in Sachen Stand up Paddling begab sich Windsurflegende Robby Naish. Er flog vor kurzem von Hawaii nach Venedig, um sich dort umzusehen und den Kollegen von der paddelnden Zunft einen Besuch abzustatten: Den Gondolieri.

In einer Gondelwerft in San Trovaso stellte Robby erstaunt fest, dass die über Jahrhunderte entwickelten Gondeln asymmetrisch gebaut sind, um den einseitigen Schub des Ruders auszugleichen.

„Das Paddleboard ist sicher eine der besten Möglichkeiten, um Vendig zu entdecken.“ meint Robby, der sogar zum Abendessen stilecht mit seinem Board über den Kanal anreiste. Angst ins Wasser zu Fallen hat der Meister wohl nicht.

Damit hat er sich auf jedem Fall hundert Euro gespart, denn soviel kostet eine halbstündige Gondelfahrt in Venedig mittlerweile...

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