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portrait | Anne-Kathrin StevensAnne-Kathrin Stevens
Anne-Kathrin Stevens

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Name: Anne-Kathrin Stevens
Wohnort: Hamminkeln / Niederrhein
Segelnummer: G-200
Größter Erfolg: Platz 8 Overall PWA Freestyle Rangliste 2000
Sponsoren: North Sails, Mistral, Pro-Limit, Gallaz


Spätzünder
Im Alter von 25 Jahren stand Anne-Kathrin zum ersten Mal auf dem Brett: "Erst relativ spät...", muss sie selber lächelnd zugeben, "ich fand das Meer und seine Wellen aber schon als kleines Kind faszinierend." Nachdem die Diplom-Ingenieurin (Architektur und Innenarchitektur) vom Niederrhein ihre beiden Studien beendet hatte, kaufte sie sich von ihrem ersten Gehalt eine Surfausrüstung. Dies war dann der Beginn einer nicht absehbaren Kettenreaktion: Ein Segel für jeden Windbereich, ein zweites Brett, einen größeren Wagen für das ganze Material, etc. Der extra für's Surfen angeschaffte Kombi war schnell zu klein und unbequem - ein Bully mußte her.

  Table Top

Anne-Kathrin Der Bus ist immer gepackt
Seitdem Anne sich 1994 als Architektin selbständig gemacht hat, muss sie oft am Schreibtisch sitzen, auch wenn sich draußen die Bäume biegen. "Das Geschäft geht vor", sagt sie, "ich versuche trotzdem so oft wie möglich aufs Wasser zu kommen. Sobald ich das Büro abgeschlossen habe, steige ich in meinen Bus und ab geht's". Meistens ist sie dann irgendwo an der holländischen Küste zu finden. Längere Urlaube sind wegen des Jobs nicht drin: "Drei Wochen Barbados waren bisher das Maximum."

Freundeskreis
"Surfen ist für mich super wichtig, sowohl für mein physisches wie auch mein psychisches Gleichgewicht." Da ein Großteil ihrer Freunde ebenfalls surft, ist es auch kein Problem jedes Wochenende unterwegs zu sein - man trifft sich am Strand. "Ich verbringe soviel Zeit wie möglich auf dem Wasser"


Sportsgeist

Der olympische Gedanke 'Dabei sein ist alles' hatte sie im letzten Jahr dazu getrieben, sich für den Windsurf World Cup '99 auf Sylt anzumelden. Ihr war klar, dass sie mit den Profis nicht mithalten konnte:"Eine Gratwanderung", meint sie bescheiden, "einerseits der Versuch das Damenfeld zu vergrößern, anderseits die Angst, durch schlechte Leistungen das sportliche Image der Damen noch zu verschlechtern."



Spaßfaktor
Die Teilnahme am World Cup '99 auf Sylt sollte eigentlich eine einmalige Sache bleiben, doch nachdem sie ihre ersten Sponsoren gefunden hatte, entschloß sich Anne künftig Urlaub und World Cup Tour zu verbinden. Das funktionierte auch ausgezeichnet: "Man bekommt schnell Anschluß zu den anderen Damen", meinte sie nach dem Start der 2000er Freestyle Tour. "Das Schöne ist, das man sich gegenseitig hilft, ob bei Übernachtungen oder beim Abholen vom Flugplatz." So konnte sie die Regatten auch entspannter angehen: "Ich hatte dieses Jahr bei den Cups sehr viel Spaß, auch wenn ich mit meinen sportlichen Leistungen nicht sehr zufrieden war." Bis zum nächsten Jahr will Anne viel trainieren und versuchen, sich so viel wie möglich zu verbessern. "Schaun' wir mal..." meint sie optimistisch.
Windsurf Action in Holland
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