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09.07.2017

Windsurf Cup

Langer siegt

Windsurf Cup
Der Formula Windsurfing Weltmeister Vincent Langer (GER-1) siegte an diesem Wochenende beim Multivan Windsurf Cup Kühlungsborn. Über 25.000 Besucher erlebten laut veranstalter bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel eine tolle Veranstaltung in dem Ostseebad und verfolgten die Rennen der höchsten deutschen Regattaserie im Windsurfen.

Erst am Samstagabend reichten die Bedingungen für offizielle Wettbewerbe aus. In einer Spätschicht konnten dann aber sogar vier Wettfahrten in der Disziplin Racing durchgeführt werden. Vincent Langer zeigte, dass er als Formula Windsurfing Weltmeister aktuell das Maß der Dinge ist. In drei der vier Wettfahrten siegte er souverän. Nur in der letzten Wettfahrt ließ er den Flensburger Gunnar Asmussen (GER-2) auf der Zielgeraden passieren. „Was ein wunderschönes Event am schönsten Strand der diesjährigen Tour. Wir hatten tolle Rahmenbedingungen gepaart mit perfekten Formula Bedingungen am Samstag. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr“, sagt der Sieger Vincent Langer.

Gunnar Asmussen lieferte sich mit Nico Prien (GER-7) ein heißes Duell um Platz zwei. Zu Beginn hatte Asmussen die Nase vorn. Doch mit zwei zweiten Plätzen konnte Prien sich nach vorne schieben. Im letzten Lauf konnte Asmussen das Blatt aber wieder wenden. Mit seinem Triumph über Langer gewann er nicht nur diese Wettfahrt, sondern konnte auch in der Gesamtwertung wieder an Prien vorbei auf den zweiten Platz steigen. „Ich hatte mich im Material verpokert. Im zweiten und dritten Rennen habe ich Finnen getestet, die nicht so gut gefahren sind. Im letzten Rennen bin ich mit dem gewohnten Set Up gestartet und hatte wieder den gewohnten Speed“, berichtet Gunnar Asmussen.

Der Schönberger Nico Prien haderte etwas mit seinem Regattapech. Nachdem er zwischenzeitlich klar auf Platz zwei lag, musste er am Ende mit Platz drei Vorlieb nehmen. Damit unterstrich Prien aber erneut, dass er einer der besten Racer in Deutschland ist. „Wir waren bei den Rennen sehr dicht beieinander, wodurch es echt spannend wurde. Für mich ist es am unglücklichsten ausgegangen, da ich taktisch schlechtere Kurse gewählt habe. Es war schön hier und ich bin froh, dass es mit dem Wind spontan noch geklappt hat“, so Nico Prien. Leon Delle (GER-6) aus Soest konnte Platz vier erobern. Der Ravensburger Fabian Mattes komplettiert die Top-5

Auch die Nachwuchsfahrer lieferten sich abermals spektakuläre Duelle. Am Ende hatte Lars Paustian (GER-1999) aus Kiel mit einem hervorragenden Platz 11 in der Gesamtwertung die Nase vorn und wurde als bester Fahrer Youth U-20 geehrt. Im Kampf um Platz zwei konnte sich Michele Antoine Becker aus Hamburg gegen Julien Pockrandt durchsetzen. Der Kieler Justus Schott (GER-29) war bester Junior U-17 während Philipp Müller (GER-100) aus Hannover sich in der Masters Ü45-Katagorie durchsetzen konnte. Fabian Wolf (GER-404) war der beste Rookie.

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