Der Willy Skipper ist immer noch einer der attraktivsten
Richtungswechsel. Ob im Flachwasser oder in der Brandung, man kann
ihn über jeden kleinen Chop springen, der ausreicht, um die Finne
aus dem Wasser zu bekommen. Je größer die Kabbelwelle ist, desto
mehr Zeit hat man in der Luft für die kontrollierte Boarddrehung.
Wer die Aerial Jibe beherrscht, der dürfte auch diesen Move nach
einigem Üben sicher stehen.
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Absprung
Nach dem Aushängen aus dem Trapez drückst du wie beim Einleiten
einer Aerial Jibe zum Absprung das Heck ins Wasser. Dazu nimmst
du den hinteren Fuß aus der Fußschlaufe, greifst den Gabelbaum
etwas breiter und kickst das Board aus dem Wasser.
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Boarddrehung einleiten
Dabei versuchst du dein Brett, anders als bei der Aerial Jibe,
möglichst flach zu drehen. Der hintere Fuß puscht das Board mit
dem Heck durch den Wind und der vordere Fuß kontrolliert dabei
die Drehung.
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Die Landung
Während der Flugphase wechselst du deine Fußstellung. Der vordere
Fuß rutscht aus der Schlaufe und wird zwischen Mast und den vorderen
Fußschlaufen plaziert, der andere bleibt dicht hinter dem Mast
auf der Nose stehen. Wichtig ist, das du deinen Körperschwerpunkt
möglichst zentral über dem Board hältst, da so die Landung am
besten zu kontrollieren ist. Stehst du zu weit auf der Nose, dann
landest du im Wasser, da das Board unkontrolliert ausbricht.
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Rückwärts
Slide
Zum Zeitpunkt der Landung solltest du dein Board schon um ca. 180°
gedreht haben. Die Nose und die Luvkante berühren dabei zuerst das
Wasser. Dein Gewicht verlagerst du auf das hintere Bein, so daß
das Heck und die Finne nicht ins Wasser einstechen. Da man nicht
vor jeder Landung das Board genau um 180° drehen kann, mußt du jetzt
die Lage des Boards korrigieren, indem du durch Belastung des vorderen
oder des hinteren Fußes das Brett um den Mastfuß drehst. So kannst
du gut einige Meter mit Finne voraus über das Wasser gleiten. |
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Segelshiften I
Bevor das Segel geschiftet wird, dirigiert das vordere Bein das
Board auf einen leichten Raumschoot-Kurs. Dadurch nimmt der Winddruck
im Segel ab und es kann noch im Rückwärtsrutschen geschiftet werden.
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Segelshiften II
Das Board rutscht jetzt auf einem leichten Raumschoot-Kurs schon
deutlich langsamer übers Wasser. Dein Gewicht ist auf beide Beine
verteilt und du kannst dich auf das Segelschiften konzentrieren.
Während die Segelhand sich von der Gabel löst, ziehst du mit der
Masthand das Segel nach rechts an dir vorbei. DieSegelhand greift
den Mast unterhalb der Gabel. |
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Fertig
Das Board ist fast zum Stillstand gekommen. Du greifst mit der linken
Hand die Gabel auf der anderen Seite und nimmst das Segel wieder
dicht, um durch den Windruck Stabilität und Vortrieb zu bekommen.
Wenn Du jetzt noch auf dem Board stehst, hast du den Willy Skipper
geschafft und kannst ganz lässig in die andere Richtung weiter surfen.
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