Move: Body Drag Rider: Harry Negri Location: Bonaire
Der
Body Drag ist eine ziemlich erfrischende Angelegenheit,
die euch in warmen Revieren die nötige Abkühlung
verschafft und auch mal eine Shorts bis in die Kniekehlen rutschen läßt.
Eine ganz besondere Art des Gleitgefühls, ohne Board - nur vom Segel - übers Wasser gezogen zu werden. Ideal auf Flachwasser oder vor runden Dünungswellen, die für zusätzlichen Schub sorgen.
NEW
...Slide Show: Damit ihr den Bewegungsablauf
noch besser nachvollziehen könnt, bieten wir jetzt bei allen neuen
Moves eine Sequenz aus großen Einzelbildern an. Klickt auf das linke
Foto (click for zooming) und ihr könnt
euch in einem neuen Browserfenster eine Slide Show
des Body Drags anschauen - Bild für Bild!
1.
Los geht's mit viel Speed auf einem leichten
Raumschotkurs. Das Wasser sollte nicht zu kabbelig sein, da das Board sonst
anfangen würde, ziemlich stark hin und her zu springen, sobald
ihr beide Füße vom Deck nehmt. Zieht jetzt das Segel etwas dichter,
indem ihr die Arme anwinkelt. Entfernt den vorderen Fuß aus der Schlaufe
und streckt das Bein unter dem Körper
hindurch nach hinten aus.
2.
Dabei sollte der Spann des Fußes ziemlich gestreckt sein, also eine
Linie mit der Vorderseite des Unterschenkels bilden. Das Bein übernimmt
die Funktion einer Gleitfläche, die im
richtigen Winkel zum Wasser angestellt sein muß, um mit möglichst
wenig Widerstand über dieses gleiten zu können. Wenn ihr das
Bein nicht streckt, kommt das Knie ins Wasser
und bringt euch sofort aus dem Gleichgewicht. Jetzt nicht lange warten,
sondern direkt das zweite Bein vom Board nehmen und auch ausstrecken. Laßt
euch dabei nicht wie ein toter Fisch hinterherziehen,
sondern versucht das Körpergewicht auf
den Mastfuß zu verlagern. Das Segel soll dabei so aufrecht
wie möglich gefahren werden.
3. Da beide Füße
im Wasser sind, ist die Steuerung des Boards jetzt nur
über das Rigg möglich: Wenn ihr das Segel aufrichtet und
nach vorne schiebt, werdet ihr am wenigsten Geschwindigkeit verlieren und
auf dem Raumschotkurs bleiben - allerdings ist die Gefahr
eines Schleudersturzes dabei am größten! Je weiter das
Segel nach hinten geneigt und geöffnet wird, desto weniger Zug ist
im Segel und euer Körper wird weiter ins Wasser eintauchen - ihr werdet
langsamer.
4.
Jetzt geht's zurück aufs Board. Das funktioniert natürlich
nur, wenn ihr noch genug Speed habt. Bei Harry
seht ihr, wie es geht: Dreht euer Becken nun langsam parallel
zum Board, zieht euch an der Gabel nach vorne und versucht das vordere
Bein wieder aufs Brett zu bekommen. Dann nutzt ihr den Segelzug, um auch
das hintere Bein wieder aufs Board zu stellen. Anfangs werdet ihr dabei
aus dem Gleiten kommen, weil euer Körper im Wasser zu sehr abbremst.
Aber selbst dann liegt ihr in einer idealen Wasserstartposition
und seid schnell wieder auf dem Board.
5. Bei
Harry könnt ihr sehen, das er beim Body Drag ziemlich
seitlich im Wasser liegt. Dadurch verliert er relativ schnell viel
Geschwindigkeit. Mit ein wenig Übung schafft ihr es, mit der Körpervorderseite
nach unten über das Wasser zu gleiten. Der ganze Körper
muß dabei sehr gespannt sein und die Unterschenkel dienen als Tragflügel,
auf denen der Körper übers Wasser geleitet. So kann man dann
mit wenig Speedverlust unendlich lange Body Drags aufs Wasser zaubern.
Noch
ein paar wichtige Hinweise:
Die Animationen auf dieser Seite stoppen, wenn ihr die "click for zooming"-Bilder ladet. Damit sie wieder laufen, einfach den "Neu Laden"- oder "Reload"-Button des Browsers drücken.
Die "click for zooming"-Bilder verschwinden unter dem alten Browser, wenn ihr wieder auf die eigentliche Page klickt. Über die Taskleiste könnt ihr diese aber wieder aufrufen.