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Air Jibe (Switch Stance)
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Move: Air Jibe (Switch Stance) 
Rider: Lars Petersen D-99
Location: Capetown / SA


Air Jibe (Switch Stance)

Als wenn man sich bei der Air Jibe nicht schon genug die Füße verdrehen würde! Jetzt gibt es eine Variante, bei der man mit vertwistetem Körper abspringt und dann - wenn alles gut geht - in normaler Fahrtposition landet. Der Knackpunkt liegt dabei eher am Anfang des Manövers... ein Move für Gummimänner.

Um die Switch Stance Air Jibe noch besser zu vermitteln, haben wir für euch einige hilfreiche Tipps zusammengestellt:


Slideshow
Slideshow Damit ihr den Bewegungsablauf besser nachvollziehen könnt, findet ihr hier eine Sequenz aus großen Einzelbildern. Klickt auf das linke Foto und ihr könnt euch in einem neuen Browserfenster eine Diashow der Switch Stance Air Jibe anschauen.  

 

Der Bewegungsablauf
Wind von links oder Wind von rechts - damit ihr diesen Move bei allen Windrichtungen lernen könnt, gibt es hier die passenden Beispiele. Die Switch Stance Air Jibe könnt ihr am besten nach einem gelungenen Wellenritt einleiten. Los geht's:

Wind von links
Beschreibung
Wind von rechts
1. Verkehrte Welt
Zuerst musst du das Segel schiften - entweder bei einer Halse unter Land, oder beim letzten Bottom Turn vor einer Welle. Die Füße bleiben dabei in den Schlaufen, so dass du 'Switch Stance' aus dem Turn herauskommst.
2. Absprung
Gewicht weit nach Luv verlagern und breiter greifen, damit die du eine gute Segelkontrolle hast. Über eine kleine steile Welle abspringen.
3. Boarddrehung einleiten
Eine Boarddrehung von maximal 180° Grad ist dein Ziel, also nicht mit zuviel Schwung abspringen. Falls du weiter als 180° Grad herumspringst, wirst Du bei der Landung nach Lee ins Wasser stürzen - beim nächsten mal mit weniger seitlicher Rotation probieren! Beine anziehen und Segel öffnen.
4. Segelhand lösen
Die Segelhand löst sich von der Gabel und die Masthand zieht das Rigg dicht an deinen Körper. Das Heck des Boards ist durch die angewinkelten Beine ganz nah an deinem Körper.

5. Umgreifen
Überkreuz greift deine Segelhand die andere Seite der Gabel. Das Rigg steht dabei aufrecht in der Luft, so dass es neutral ausgerichtet ist (also von beiden Seiten gleich angeströmt wird).

6. Landeanflug
Jetzt werden die Beine gestreckt. Dein Gewicht solltest du dabei noch weiter zum Mast hin verlagern, als Lars es auf diesen Bildern zeigt. Wichtig: Nose und Luvseite des Boards sollten bei der Landung zuerst das Wasser berühren (Belastung auf den Mastfuß und die Fersen).
7. Abwärts
Auch die zweite Hand greift die andere Seite der Gabel. Zum Abfedern der Landung streckst du deine Beine noch etwas mehr. Schiebe das Rigg weiter nach vorne, um noch mehr Gewicht auf den Mastfuß zu verlagern (Bei zuviel Belastung auf dem hinteren Teil des Boards wirst du bei der Landung mit Heck voraus untergehen).

8. Landung
Du hast es geschafft - auf zum nächsten Move.
Keep on Rocking!