Neben Wasserstart und Trapezfahren ist die Powerhalse
eines der wichtigsten Lernziele nach dem Windsurf Kurs. Die Grundzüge
der Powerhalse sind mit der richtigen Technik recht schnell zu lernen.
An einer wirklich guten Powerhalse kann man aber jahrelang arbeiten.
Anhand einer Bildsequenz von World Cup Profi Lars Petersen zeigen
wir euch die wichtigsten Knackpunkte.
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Vorbereiten der
Halse
In voller Gleitfahrt aus dem Trapez aushaken. Hinteren Fuß
aus der Schlaufe nehmen und in Lee vor die hintere Schlaufe setzen.
Darauf achten, dass der Mastfuß weiter belastet wird (etwas
nach vorn lehnen, dabei wird automatisch über die Masthand
Druck nach untern ausgeübt).
Segel bewusst einen Tick dichtholen. Viele Surfer neigen dazu, das
Segel aufzufieren (zu öffnen).
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Einleiten der Halse
Du solltest bisher keine Geschwindigkeit verloren haben.
Um die Halse einzuleiten, gehst du leicht in die Hocke, drehst
das hintere Knie in Kurvenrichtung und schiebst es nach Lee. Dadurch
wird die Boardkante automatisch richtig belastet. Der Oberkörper
wird leicht nach vorn und in die Fahrtrichtung gebeugt.
Das Segel weiterhin dichthalten.
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Das Board dreht
Je weiter das Board durch den Wind dreht, desto mehr kann das Segel
geöffnet werden. Wichtig: Der Mastfuß muss auf jedem
Fall weiter belastet werden. Du darfst dich auf keinem Fall nach
hinten lehnen.
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Vorwindkurs
Das Segel wird weiter geöffnet. Du spürst kaum noch Druck
im Segel.
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Das Rigg wird geschiftet
(1)
Kurz nachdem du über den Vorwindkurs hinaus gedreht bist, nimmt
der Druck auf der Segelhand leicht zu. In diesem Moment setzt du
den hinteren Fuß zwischen Mast und vordere Fußschlaufen.
Der gesamte Körper macht diese Drehung mit.
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Das Rigg wird geschiftet
(2)
Gleichzeitig mit dem Versetzen des Fußes lässt die Segelhand
den Gabelbaum los - du ziehst das Rigg mit der Masthand zu dir heran.
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Das Rigg wird geschiftet
(3)
Das Segel schlägt um. Je stärker du die Masthand zu dir
gezogen hast, desto schneller schiftet das Rigg.
Die alte Segelhand greift den Gabelbaum auf der neuen Luvseite.
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Dichtholen
Du holst vorsichtig dicht, setzt die Füße wieder in die
Schlaufen, hakst dich in das Trapez ein und weiter geht's...
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