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PWA World Cup Gran Canaria 2001

Eventposter
Vom 13. bis zum 22. Juli macht der Windsurf World Cup Station in Pozo Izquierdo auf Gran Canaria. Während der Wind beim World Cup in Vargas vor drei Monaten nicht so richtig in Schwung kam, ballert es beim Traditionsevent in Pozo vom ersten Tag an.

Neun Tage lang streiten 83 Surfer in den Disziplinen Freestyle und Wavesailing um insgesamt 110.000,- Euro Preisgeld.
Updates
[14.07.]
[15.07.]
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14. Juli 2001
Am ersten Veranstaltungstag wurde eine komplette Freestyle Elimination ausgetragen. Bei 7 bis 8 Windstärken war das keine leichte Aufgabe: 'This is the highest wind freestyle we have ever done!' kommentierte Weltmeister Josh Stone die Situation.

Trotz der nuklearen Bedingungen war ein echtes Feuerwerk an Moves zu sehen: Clew First Spocks, Table Top Forwards und Diabolos sind in diesem Jahr das Maß der Dinge.

Nach den radikalsten Heats, die die PWA Freestyle Tour je erlebt haben dürfte, hatten jeweils Antoine Albeau (AHD, Neil Pryde) und Iballo Moreno (Mistral, North) die Nase vorn.

Antoine Albeau gewann nach einer schweren Vorrunden gegen Surfer wie Web Pedrick, Matt und Kevin Pritchard auch das Finale gegen Nik Baker. Josh Stone landete auf Platz drei vor Julian Taboulet.

Bei den Frauen setzte sich Iballa Moreno gegen Tony Frey und ihre Zwillingsschwester Daida durch. Collette Guadagnino wurde vierte.

Nik Baker

Björn
15. Juli 2001
Rock 'n' Roll in Pozo - auch der zweite Tag war sensationell! Björn Dunkerbeck schaltete seinen 'Terminator Mode' an und kickte alle Kontrahenten aus dem Rennen. Mit gigantischen Sprüngen und der Ansage, wie man die Wellen in Pozo zu reiten hat, ließ er an seinem Homespot nichts anbrennen. Im Finale gegen Nik Baker landete er zudem noch einen perfekten Wave 360 in der Welle: Platz eins für Dunkerbeck.

Nik Baker erreichte also wiederholt Platz zwei und der Holländer Peter Volwater sicherte sich den dritten Platz vor Levi Siver auf Rang vier.

Auch bei den Frauen ging es rund - sogar doppelte Front Loops wurden angetestet. Auch hier waren zwei Locals vorne. Das Wavesailing gewann Daida vor Schwester Iballa, gefolgt von Antonia Frey und Karin Jaggi.

Weiter zunehmender Wind ist angesagt - mit bis zu 60 Knoten wird gerechnet (das wären 11 Windstärken)! Eine spannende Loosers Round steht uns bevor...


16. Juli 2001
Ganz so hart kam es dann doch nicht, aber immerhin wurden Böen mit bis zu 9 Windstärken gemessen. 19 Heats der Double Elimination wurden gestartet, bevor die Wellen mit ablaufendem Wasser kleiner wurden. Die Entscheidung wird also erst am kommenden Tag fallen.

In einer Double Elimination bekommen diejenigen Fahrer einen zweiten Startversuch, die in der ersten Runde frühzeitig ausgeschieden sind. Runde für Runde können sie sich vorkämpfen, um dann sogar bis ins Finale zu gelangen.

Diesen harten Weg haben heute unter anderem Jonas Ceballos, Orjan Jensen, Josh Stone und Antoine Albeau angetreten. Morgen werden sie dann auf die Bestplatzierten der erste Runde treffen.

Diese konnten sich heute noch ausruhen und die Füße hochlegen. Peter Volwater zum Beispiel ließ es sich gut gehen: 'It's bloody windy out there. I am going to take it easy today. I have not even got my feet wet. I am saving my energy for the double elimination'

Das Abschneiden der deutschen Surfer ist bisher eher mäßig:
Robby Seeger, Andy Wolff und Andy Laufer schafften es nicht über die zweite Runde hinaus. Nur Bernd Flessner liegt zur Zeit noch gut im Rennen.

Jonas

Jonas Ceballos
Bei Jensens zu Hause
17. Juli 2001
Heute wurde die erste Double Elimination bei Böen bis zu 9 Beaufort abgeschlossen. Und das waren die Highlights:

Beachtlich war die Show, die der spanische Nachwuchsfahrer Jonas Ceballos (E-40) ablieferte. Gleich zwei Wavesailing Champions blieben gegen ihn auf der Strecke. Nachdem er Jason Polakow und Francisco Goya ausgeschaltet hatte, fand er allerdings seinen Meister in Kevin Pritchard und wurde so beachtlicher siebter.

Kevin kämpfte sich dann gegen Levi Siver, Vidar Jensen und Nik Baker bis ins Finale vor, wo er auf Björn Dunkerbeck traf. Dort scheiterte auch er und der Terminator Dunkerbeck konnte mit einem eindrucksvollen Heat seinen ersten Platz aus Runde eins verteidigen. Damit gewann Dunkerbeck die erste Wavewertung auf Gran Canaria. Bester Deutscher wurde Bernd Flessner auf Platz 13 (Laufer und Seeger auf 33, Wolff auf 49).

Bei den Frauen konnte sich Karin Jaggi bis ins Finale vorarbeiten, aber dort unterlag sie Daida Moreno, die im Heat sogar einen Push Loop ins Weitergleiten sprang. Morgen soll es mit einem weiteren Wavesailing weitergehen.


18. Juli 2001
Heute wurde das zweite Waveriding gestartet. Bei 8 bis 9 Windstärken ließen es die Jungs und Mädels richtig krachen.

Carsten Naumann von Tonix Pictures ist vor Ort: 'Gestern hat Björn seine Platzhirschkrone erfolgreich verteidigt... er war eindeutig der Beste. Kevin Pritchard ist auch supersicher gefahren. Die Hawaiianer sind wohl mit dem harten Wind ein wenig überfordert. Das Happening gestern war der Heat Cisco gegen Jonas Caballos. Der kleine Spanier hat es dem Weltmeister gezeigt, er war einfach sicherer unterwegs. Cisco trägt's mit Fassung - heute ist ja ein neues Spiel. Auf jeden Fall hat Francisco die höchsten Push Loops des Events gezeigt. Die Morenos versuchen auch doppelte Vorwärts, Table Top Front Loops und Wave 360er. Das Niveau ist echt gestiegen gegenüber dem letzten Jahr...'

An den Spitzenplätzen trafen sich heute wieder bekannte Gesichter. Vidar Jensen sicherte sich im Losers Finale den dritten Platz vor Antoine Albeau und beim Heat um Platz eins machte Björn Dunkerbeck ein weiteres Mal gegen Kevin Pritchard alles klar. Es war eine knappere Entscheidung als am Vortag, aber es reichte für den Sieg in dieser Runde.

Bei den Frauen konnte Daida Moreno im Finalheat die Schweizerin Karin Jaggi in Schach halten.

Die Vorhersage für morgen: Höhere Wellen und mehr Wind!

Daida Moreno

Björn Dunkerbeck
Marcos Perez
19. Juli 2001
Kameramann Carsten schwärmt vom gestrigen Tag: 'Die höchsten Sprünge seit Jahren in einem Contest, man munkelt bis zu 50 Fuß hoch! Die Wellen waren gestern konstant 3-4 Meter und der Wind hatte die gewohnten 8 bis 9 Beaufort. Wir haben fettes Videofootage aufgenommen!'

Heute startete die Losersround und die Bedingungen waren identisch wie am vorherigen Tag. Selbst Dunkerbeck sprach vom besten Contest aller Zeiten: 'Besser geht's eindeutig nicht mehr'

Spannend gestaltete sich dann auch die letzte Runde der Disziplin Wavesailing bei diesem Event (mehr sind laut Regelwerk nicht möglich). Vidar Jensen, der gestern bereits dritter wurde, konnte sich gegen Jason Polakow, Matt Pritchard und dessen Bruder Kevin durchsetzen und ins Finale gegen Dunkerbeck einziehen.

Dort wurde es dann denkbar knapp - mit nur 3:2 Richterstimmen konnte Björn den Heat, und damit auch die Wavewertung auf Gran Canaria gewinnen. Ein weitere Triumph an seinem Homespot.

Ab morgen steht Freestyle und die letzte Runde des Wavesailing der Frauen auf dem Programm.


20. Juli 2001
Heute waren zunächst die Damen an der Reihe. Die zweite Runde der zweiten Double Elimination stand noch aus.

An 45 Knoten Windgeschwindigkeit haben sich die Teilnehmer inzwischen gewöhnt. Und wie kaum anders zu erwarten, gab es mal wieder ein Finale mit den Zwillingsschwestern.

Daida ist die bessere in der Wellen, das stellte sie auch heute wieder unter Beweis. Platz zwei also für Schwester Iballa.

Genau so sieht auch die abschließende Wavesailing Wertung der Frauen auf Gran Canaria aus. Daida Moreno gewinnt den Wavetitel vor Schwester Iballa, Karin Jaggi und Collette Guadagnino folgen auf drei und vier.

Anders beim Freestyle: Da hat Iballa zur Zeit die besseren Karten und wir warten gespannt auf die zweite Freestyle Runde.

Im Anschluss an das Wavesailing der Frauen wurden zunächst die Freestyle Heats der Männer gestartet...

Vidar und Björn
Orjan Jensen
Die Morenos
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