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DWC Zandvoort
Zandvoort ...der Spot am Nordstrand zurück [competition-menu]
DWC Zandvoort
30.04.-03.05.98
Disziplin: Waveriding
Zandvoort ...Wind von rechts Der erste DWC in diesem Jahr fand als reiner Wave-Event im holländischen Zandvoort statt. Nach zwei Tagen Flaute wehte es am dritten Tag mit 5 - 6 Bft. aus N-NW. Ein Waveriding bei Wind von rechts wurde angesetzt.

Tim Klijns Strandpavillion am Nordstrand war der Austragungsort für diesen Event. Und zum großen Glück für alle Teilnehmer gab es dort einen großen Heizofen, denn die Quecksilbersäule zeigte an diesem Tag gerade mal zwölf Grad, dazu gab's permanenten Regen. Alle Teilnehmer, die nicht gerade zu ihren Heats auf dem Wasser waren, versammelten sich in Tims Hütte.
Tims Heizofen machte den Event erträglich

Wind von rechts ...Fußschlaufen versetzen! Im Materiallager herrschte ein reges Treiben, denn trotz 5 - 6 Bft. waren aufgrund der starken Strömung Segel zwischen 4.9er und 5.8er gefragt. Wer seinen Heat nicht weit genug in Luv begann und zuviel Höhe verschenkte, der wurde ziemlich fix aus der Area abgetrieben. Ziemlich schwierig gestaltete sich auch das Judging, da der permanente Regen die Sicht durch die Scheiben stark beeinträchtigte. 

Am besten mit den Bedingungen zurecht kam schließlich Sebastian Wenzel. Wind von rechts liegt ihm sowieso sehr gut und sein Pushloop-Training aus dem vergangenen Winter hat sich ausgezahlt. Mit fünf zu null Richterstimmen gewann er das Finale gegen Bernd Flessner und sicherte sich so seinen ersten, lang ersehnten Wavetitel im DWC. Bei den Damen gewann Andrea Hoeppner vor Tanja Hinkelbein und Christine Becker. Sebastian ...happy nach dem Finale

Die letzten Heats liefen bis in die Dämmerung hinein Gegen Abend besserte sich dann auch das Wetter. Im B-Finale der Herren, das gleichzeitig mit dem Sonnenuntergang ausgetragen wurde, sicherte sich "Mr. Table Top" Andi Laufer den dritten Platz vor Ingo Meyer. Überraschend auf einem der fünften Plätze landete Newcomer Thorsten Jensen - einer der wenigen deutschen Surfer, die sich an den Pushloop wagen. Da auch einige andere junge Surfer auf dem 17. Platz landeten, scheint sich was zu tun. Das neue Konzept des DWCs, der mangels Sponsoren finanziell leider nicht auf sicheren Beinen steht, scheint mit zahlreichen jungen Surfern für frischen Wind zu sorgen.
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