Speed WM 2017
Die Kids, wie hier Pepe Krause, waren die geheimen Stars der Veranstaltung

Speed WM 2017

Twan Verseput (NED) und Zara Davis (GBR) sichern sich die Speed Weltmeistertitel 2017

Die Kanareninsel Fuerteventura hat in den vergangenen Tagen ihrem Ruf als einer der besten Spots für die Speed Disziplin alle Ehre gemacht. Vom 30. Juni – 05. Juli wurden an der Playa de Matas Blanca im Rahmen der Dunkerbeck GPS Speed Challenge die diesjährigen Weltmeisterschaften ausgetragen. Das Starterfeld konnte bei exzellenten Bedingungen 7 Rennen absolvieren.


Speed WM 2017
Twan Verseput lässt das Brett fliegen
Im Starterfeld der Männer  sorgte der  Niederländer Twan Verseput für eine Überraschung, als er sich im ersten Rennen gegen den amtierende Weltmeister und großen Favoriten Björn Dunkerbeck durchsetzte. Und damit nicht genug: Das junge Speedtalent aus Holland konnte auch in den kommenden Läufen an diese Topform anknüpfen und sich somit souverän den diesjährigen Weltmeistertitel ersurfen. Dunkerbeck musste sich mit Rang zwei zufrieden geben. Den dritten Platz sicherte sich Markus Emanuelsson aus Schweden.
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Björn Dunkerbeck
Bei den Frauen verlief der Wettkampf hingegen wie erwartet. Die amtierende Weltmeisterin und Weltrekordhalterin Zara Davis (GBR) ging bereits an Tag 1 in Führung und ließ sich diese auch in den folgenden Rennen nicht mehr aus der Hand nehmen. Sie nimmt also den zweiten Titel in Folge mit nach Hause. Anne Schindler ersurfte sich den zweiten Platz und kann dies als einen Riesenerfolg verbuchen. Die aus Berlin stammende Deutsche lebt inzwischen auf den Kanaren und nutzte ihre Chance, sich mit den ganz großen des Sports zu messen. Der dritte Platz ging an Miriam Rasmussen aus Norwegen.
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Björn Dunkerbeck
Kleine Surfer ganz groß
Abgesehen von den Leistungen der Top Fahrer des Wettbewerbs waren beim diesjährigen Contest die ganz kleinen Teilnehmer die ganz großen Helden. Einige der 12 Starter in der Jugenddisziplin konnten kaum über den Tresen der Anmeldung schauen, trotzten aber ohne mit der Wimper zu zucken den herausfordernden Bedingungen. Sie hatten einen Riesenspaß , sich auf der selben Rennstrecke zu messen, wie ihre großen Vorbilder.
 
Auch darum ging es bei der Dunkerbeck GPS Speed Challenge: Amateursurfern und jungen Nachwuchssurfern die Chance zu geben, internationale Wettkampfluft zu schnuppern und auch mit handelsüblichem Material an einem Contest teilnehmen zu können.
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Volldampf voraus: Anne Schindler
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Twan Verseput
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New Kids
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Sie können kaum über den Tresen kucken, aber rocken auf dem Wasser wie die Großen. Pepe Krause
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Björn macht den Caddy
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Zara Davis. Die 50-jährige Britin fuhr allen davon
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Markus Emanuelsson
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Materialschlacht