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Multivan Surf-Festival Fehmarn 2006
Traumbedingungen bescherte Petrus den Windsurfern am vergangenen Himmelfahrtwochenende auf Fehmarn. Über 20.000 Zuschauer pilgerten an die Ostsee, zum fünften Multivan-Surffestival. Dabei machte die Sonneninsel ihrem Namen wieder Mal alle Ehre. Während der Rest der Republik im Regen versank, verwöhnte Fehmarn das Surffestival mit vier Tagen Sonne und vor allem Wind.

Den wussten die nationalen und internationalen Stars der Windsurfszene zu nutzen. Neben den deutschen Topridern wie IFCA Freestyle Weltmeister Normen Günzlein, Wavespezialist Klaas Voget oder Freestyleass Andre Paskowski waren auch der amtierende Wavechamp Kauli Seadi aus Brasilien, der Argentinier Francisco Goya und vor allem Rekordweltmeister Björn Dunkerbeck nach Fehmarn gereist.

Letzterer trat im „Race around Fehmarn“ gegen Speedkiter Dirk Hanel, das Hobiecat-Team von Ingo Delius und den deutschen Racer Helge Wilkens an, der letztendlich bei der Inselumrundung die Nase vorn hatte. In drei Stunden und zwei Minuten legte Helge Wilkens die 80 Kilometer zurück und verbesserte damit den von ihm aufgestellten Rundenrekord um eine Minute. Björn Dunkerbeck war zwar favorisiert, hatte aber auf halber Strecke Pech, als er in ein Flautenloch in Landnähe geriet. Helge entschied sich für eine taktisch kluge Strecke übers offene Meer und zog uneinholbar davon.

„Für mich war heute etwas zu wenig Wind“, so Dunkerbeck nach dem Rennen, „aber Helge ist auch sehr gut gefahren. Hauptsächlich steht hier auf Fehmarn sowieso der Spaß im Vordergrund und den haben wir bei den tollen Bedingungen alle zu 100% gehabt.“

Surf-Festival Fehmarn 2006
Bei den Freestyle Supersessions auf dem Burger Binnensee präsentierten die weltbesten Tricksurfer den Zuschauern eine beeindruckende Show. Allen voran der erst 16-jährige Kiri Thode von der Karibikinsel Bonaire. Kiri entschied mit seiner fast fehlerfreien Performance beide Supersessions für sich. Andre Paskowski zog sich am Sonntag eine schmerzhafte Schnitt an der Hand zu, die er bei einem Move im extrem flachen Wasser zwischen Mast und Board einquetschte.

Auch die kleinsten Freestylesurfer kämpften bei der „Pro Kid Freestyle Trophy“ um einen Startplatz bei der Jugend-Weltmeisterschaft auf Bonaire. Bei Leichtwind-Verhältnissen zeigten 16 hochkarätige Kids aus ganz Deutschland ihr Können auf dem Wasser. Nach drei Heats und einem abschließenden Finale stand der Sieger fest. Max Droege (15 Jahre), Mitglied im Jugendförderungsteam KeikiSurfer, gewann und wird im August in den Flieger Richtung Karibik steigen, um dort Deutschland zu vertreten. Mit ihm fliegen seine Eltern, die genau wie viele andere Zuschauer mitfieberten und die Kids mit voller Unterstützung auf dem Wasser anfeuerten. Für viele Jugendliche war es die erste Möglichkeit, vor einer hochkarätigen Jury ihr Können zu zeigen.

Surf-Festival Fehmarn 2006
Aber auch die ambitionierten Hobbysurfer konnten beim Multivan-Surffestival aktiv ins Geschehen eingreifen. Bei der F2-Speedchallenge konnte - per GPS gemessen - jedermann seinen persönlichen Geschwindigkeitsrekord aufstellen und der „Mistral Pro AM Slalom“ bot die Möglichkeit, als Amateursurfer im Team mit Stars wie Vize-Weltmeister Nik Baker oder den Moreno Twins von Gran Kanaria eine echte Slalomregatta zu bestreiten.

Auch an Land wurde ein Contest ausgetragen, allerdings nicht mit dem Surfboard, sondern mit der Kamera. Femke Geestmann, die Freundin von Klaas Voget, schoss das beste Motiv 'Deutschlandfahne - zusammengesetzt aus verschiedenen Jackenfarben' und gewann so einen Epson Drucker.

Wer sich nicht im Wettkampf messen wollte, hatte die Möglichkeit, das brandneue Equipment von 44 Herstellern der Windsurfindustrie zu testen. Das Publikum nahm diesen Service dankbar an. Fast 1500 Materialtester wurden von der veranstaltenden Agentur Tonix Pictures gezählt.

Nach Sonnenuntergang feierten alle Beteiligten das gelungene Multivan-Surffestival auf den schon legendären Eventparties im Burger ECF. Bis in die frühen Morgenstunden wurde gemeinsam mit den Stars des Windsurfens das Tanzbein geschwungen.

Die Foto-Gallery und ein Video des Events findet ihr unter: www.surffestival.de
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